Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende

Presseerklärung des BEET
Bündnis Erneuerbare Energien Trier 
| 15. November 2011 
Fossil 
Trier, 14.11.2011: Die Fehlinvestition der Stadtwerke Trier (SWT) in ein Kohlekraftwerk der RWE in Höhe von rund 13 Millionen Euro (GEKKO-Projekt) wird zum Millionengrab. Deshalb hat RWE den SWT bereits Ausgleichszahlungen für die Millionenverluste im Projekt angeboten (der TV berichtete). Das BEET fordert die SWT auf, RWE stattdessen umgehend zum Rückkauf der Anteile aufzufordern.

Der Stadtrat hat im Dezember 2007 mit den Stimmen von CDU, UBM und FDP die millionenschwere Investition in ein Kohlekraftwerk der RWE in Hamm beschlossen, obwohl zahlreiche Experten, Trierer Bürger/innen sowie das Bündnis für Erneuerbare Energien Trier (BEET) aus ökologischen und wirtschaftlichen Gründen vor dem Projekt gewarnt hatten. Durch die Ausgleichszahlungen der RWE könnte jetzt sogar der günstigste Zeitpunkt sein, die GEKKO Anteile zu verkaufen und die Stadt Trier kann damit ein Zeichen setzen für Klimaschutz in der Region. "Die SWT können ein Zeichen setzen für eine klimafreundliche Unternehmenspolitik, wenn sie ihren GEKKO-Anteil zügig, komplett und ohne Wenn und Aber verkaufen und den Erlös in Erneuerbare Energien in der Region investieren,“ so Tatjana Schneckenburger vom BEET.

Nicht nur das Bündnis Erneuerbare Energien Trier, sondern auch Greenpeace und das Antiatomnetz Trier fordern den sofortigen Ausstieg aus dem GEKKO Projekt. Ein Ausstieg würde die Versorgungssicherheit nicht gefährden, so die Umweltverbände. Im Gegenteil: wenn sich die Stadtwerke nicht für mehr als 20 Jahre zur Kohlestromabnahme verpflichten, ist ein weiterer Schritt in Richtung glaubwürdiger Ökostromanbieter getan.

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