10. Regionaler Klimagipfel - Eine Nachlese

Neue Wege für eine werte-bewusste nachhaltige Ökonomie. Eine andere Wirtschaftsweise ist möglich.
| 20. Juli 2010 
Die Klima-, Ressourcen- und die aktuelle Finanzkrise belegen das Scheitern des – ausschließlich – auf Wachstum und Fremdversorgung basierenden Wohlstandsmodells. Es ist Zeit zum Innehalten: Anstelle eines „Weiter-so“ bietet sich das Konzept der auf der lokalen – d.h. der global lokalisierten – Selbstversorgung basierten Ökonomie an. Dieser Gedanke wurde auch auf dem 10. Regionalen Klimagipfel aufgegriffen, der am 24.5.2010 an der Universität Trier stattfand.

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Zeljko Brkić, Geschäftsführer der Lokalen Agenda 21 Trier e.V. und Richard Pestemer, Kommunalpolitiker aus der Großregion Trier.

Danach betonte Frau Ulrike Höfken, Mitglied Bündnis90/ Die Grünen die Wichtigkeit der Veranstaltung und die Unumgänglichkeit der Themen des Klimagipfels.

Nach diesem Auftakt durfte als erster Referent Herr Prof. Dr. Ernst Schrimpff, Vorstandsmitglied der E.F. Schumacher-Gesellschaft für politische Ökologie, begrüßt werden. Neben den verschiedenen Thesen die Schumacher in seinem Hauptwerk "small is beautiful" vertritt, verwies Schrimpff in Leitet Herunterladen der Datei einseinem Vortrag zu jeder Zeit auf den Praxisbezug der sich dadurch verbinden lässt.

Bei der nächsten Rednerin handelte es sich um die Soziologin Frau PD Dr. Elisabeth Meyer-Renschhausen von der Freien Universität Berlin (Institut für Soziologie). Sie stellte ihre Leitet Herunterladen der Datei einTätigkeiten in New York und Berlin zur Subsistenzwirtschaft in Bezug zu Gemeinschaftsgärten dar.

Als nächstes wurde Apl. Prof. Dr. Niko Paech, Universität Oldenburg, als Redner begrüßt. Er legte seinen Schwerpunkt auf die Debatte der Nachhaltigkeit und deren Krise und zeigte Leitet Herunterladen der Datei einalternative Strukturen für eine nicht-wachstumsorientierte politische Ökonomie auf.

Als ein Fazit der Veranstaltung kann festgehalten werden,  dass die Wiederaneignung der Urproduktion, d.h. der unmittelbaren Nahrungsmittelproduktion in der Region sowie dem Aufbau von regionaler dezentraler Energieversorgung ausschließlich aus Erneuerbaren Energien eine gesellschaftliche Gesamtalternative zur – konzerngesteuerten globalisierten Fremdversorgung – darstellt. Im Gegensatz zur Regionalität stellt die „globale Arbeitsteilung" von Urproduktion, Industrieproduktion sowie Dienstleistungen, ohne Einberechnung der externen Faktoren, einen wachsenden Konfliktherd dar.

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