A1 in weiter Ferne

Karl W. Koch 
| 19. Februar 2004 
Presseverlautbarung der Dauner GRÜNEN

Nicht finanzierbar, nicht gebraucht, nicht gewollt. Wieder einmal - zum wievielten Mal eigentlich? - wird der geplante Termin des Lückenschlusses in Frage gestellt. Und wieder einmal zeigt sich in großer Deutlichkeit, warum dies so ist: Nicht das "fehlende Herzblut" eines Karl Diller ist das Problem, sondern schlicht und einfach der mangelnde Bedarf. Wäre dieser tatsächlich - wie immer wieder behauptet - gegeben, so wäre eine Maut-Finanzierung unter heutigen Gegebenheiten recht problemlos umsetzbar. Aber genau da hakt es (Zitat): "Ein Maut-Modell (ist) nicht machbar, da dafür das Verkehrsaufkommen zu gering (sind)"! "Mit welcher Begründung sollen dann in Zeiten leerer Kassen 500.000.000 EUR verbaut werden?" fragt der Sprecher der Kreisgrünen, Karl-W. Koch.

Die Kreisgrünen fordern die anderen Parteien im Kreis auf, endlich die Augen für die Realität zu öffnen und die Verkehrsprobleme im Kreis in MACHBAREN Schritten zu entschärfen. "Es bringt den Betroffenen keine Minute Zeitersparnis, wenn immer weiter vom "Lückenschluss" und der Erschließung der Eifel durch die Verbindung "vom Nordkap nach Südeuropa" geträumt wird, während dessen die machbaren, weil finanzierbaren Schritten diesem Hirngespinst am St.-Nimmerleinstag geopfert werden." so weiter der Sprecher der Grünen, Koch. Mit einem Bruchteil der Gelder wären die Probleme mit Umgehungsstraßen, Ausbau einzelner Abschnitte im Fernstraßennetz und Verlagerung auf die Schiene heute schon lösbar, wenn denn der politische Willen dazu vorhanden wäre.

Für den Vorstand
Karl-W. Koch

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