Der Erbeskopf bekommt einen neuen … Schuldenturm!

Eine Bürger- und Bezahleranmerkung zur Neugestaltung des Erbeskopfplateaus durch die VG Thalfang.
| 24. Februar 2011 
Der schizophrene Wahnsinn hat System! Nicht nur, das unsere Landrätin vor den Kreisschulden auf der Flucht zum besser dotierten Sparkassenverband ist, nein jetzt verfallen ergänzend die kreislichen Regionalschranzen am Erbeskopf dem gleichen Prinzip, in dem sie die Mogelpackung “Innovation des einhändigen Sparens“ konzipiert haben und anwenden.

Da werden also in konzeptschwacher Höhe von 816 m, 554 000 € durch das LAND der Finanzierungsaffären und Sinnverzweiflung, (Arbmuseum,  Nürburgring, Mittelrheinquerung Hochmoselübergang, Schloß Bergzabern) vergraben. Schönen Dank an die “Sponsoren“ Hessen, Bayern, BaWü, die Geber im Landesfinanzausgleich! Hiermit aber nicht genug, wie im Großen so im Kleinen, behängt sich die Kommune Thalfang nacheifernd und überdemensioniert, neben ihrem vorhandenen Schuldenberg, zusätzlich noch mit einem zusätzlichen Finanzierungsaufwand von 238.000 €. 

Dabei sollte einem jeden einfallen, daß Steuerhinterziehung strafbar ist! Wieso aber ist Steuerverschwendung straffrei - und dies bei einem fast identischen Sachverhalt? Läßt eventuell die Kommunalreform und “nach uns die Sintflut grüßen“? Mir ist dies jedenfalls aus meiner VG Manderscheid (Realschule) gleichsam hinreichend bekannt.

Diesem (regionalen) Verschwendungsaktionismus muß durch eine angepaßte Konzeption entgegengewirkt werden, vielleicht zunächst einmal durch die Beseitigung der Fragmente des 1961 durch unseren amerikanischen Freunde gesprengten Kaiser Wilhelm Turms.

Offensichtlich hat man schon damals Fehler gemacht, sonst wäre dies bereits nach dem Verursacherprinzip erledigt. Die Defiziterkenntnisse des Hunsrückhauses reichen wohl immer noch nicht.

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