Brückeneinsturz in Minnesota hat „tiefere“ Ursachen

Ladwein-Karte zeigt Unstabilität unter Brückenkonstruktion
| 10. August 2007 
„Der Prophet gilt nichts im eigenen Land“, das sagt sich so dahin. Eine solche Denkweise kann sich aber als großer Leichtsinn entpuppen. Beispiel Rutschhang in Graach: Von den Landesplanungsbehörden über das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) bis hinunter in die Kommunen hält sich penetrant eine Aversion gegen das von Richard Ladwein und seinem Institut geoka entwickelte Verfahren, Boden- und Wasserbewegungen im Untergrund zuverlässig zu messen. Für die Brücke in Minnesota gab es eine solche Karte und die zeigt: Am südlichen Ende der Brücke konzentrieren sich Bewegungen von Grundwasser und Boden so, dass der Einsturz keine Überraschung hätte sein dürfen.

 

Der US-Nachrichtendienst Startribune zeigt auf seiner Internetseite etliche Grafiken, die das Geschehen deuten. Eine dieser Karten erstellte „geoka, eine internationale Gesellschaft, spezialisiert auf Interpretationen geologischer und klimatischer Daten, ... unter Verwendung von detaillierten Daten des United States Geological Survey (USGS)“, wie es in den Pressedaten heißt: www.startribune.com/10208/rich_media/1354070.html

Wenn es uns nicht gehen soll wie den Menschen in Minnesota, müssen wir jetzt Klarheit schaffen. Und wenn es die Behörden nicht tun, ist es allemal besser, die Betroffenen und alle, die sie zu unterstützen bereit sind, handeln selbst – auch wenn es was kostet. Der jetzt nötige finanzielle Einsatz könnte sich als „Peanuts“ entpuppen im Vergleich zu der Regulierung möglicher Schäden, wenn Flurbereinigungsmaßnahmen oder gar der geplante Bau der B 50 neu den Hang in Bewegung bringen.

Die VBB hat ein Sonderkonto eingerichtet, auf dem jeder mit einen kleinen Beitrag zu den Untersuchungskosten von 6.000 Euro beitragen kann:

Konto-Nummer: 105568000 bei der Deutschen Bank, BLZ 585 700 24

Die ersten Einzahlungen sind schon gebucht - den Spendern auch auf diesem Wege ein herzliches Dankeschön.

 

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