Tierhaltung im Zirkus – von „Grün ist die Hoffnung“ vom 25.04.2007

Mit Tunnelblick in die Unverhältnismäßigkeit
| 20. Mai 2007 
Hier feiert aber der blanke Populismus fanatische Urstände. Es erstaunt schon sehr, wie man sich in einem so kleinen Randbereich des Tierschutzes so extrem verbeißt. Sogar Schopi wird aktiviert.

Viel lieber würde ich lesen, man engagiert sich ebenso vehement für eine ehrliche, gleichberechtige demokratische Gesellschaft, für den Frieden und gegen Auslandseinsätze deutscher Militärs, für die Millionen benachteiligten Arbeitslosen und ihre Familien, für die vielen Rentner, Alleinerziehende und Kinder, die in Armut leben oder dorthin mit Hilfe unterschiedlichster unsozialer staatlicher Reformen politisch gewollt unterwegs sind.

Man weiß es – aber man ignoriert es – bis es möglicherweise zu spät ist:

Diesen vorgenannten gesellschaftlichen Gruppen (die einen erheblichen Prozentsatz unserer Bevölkerung ausmachen) kommen im sozialen Verfall Verständnis und Wichtigkeit für Tier- Umwelt-Klima-Schutz, u. U. sogar für Demokratie und solidarisches Verhalten, Unrechtsbewusstsein bis hinunter in die eigene kleine Familie abhanden.

Wer ist nicht fassungslos über die jüngst bekannt gewordenen gehäuften Kindes- und Partnermisshandlungen, -tötungen sowie die explodierende Gewalt unter Kindern und Jugendlichen ??

Hier hätte die „Grüne Hoffnung“ m. E. für den gesellschaftlichen Frieden (in dem dann auch mehr Platz für die Kreatur Trier ist) ein unendliches Betätigungsfeld. Da könnte ich mitmachen.

Und auch für Tiere bin ich zu haben:

Es ist nun wahrlich eine Kulturschande und ein Verbrechen an der Kreatur Tier schlechthin, daß in Deutschland und für den deutschen Markt wegen in dunkler Vorzeit stehen gebliebenem religiösen Blutmystizismus täglich zehntausende topfitte gesunde, unbestritten fühlende Tiere UNBETÄUBT brutal den Hals durchgeschnitten bekommen und zuckend jämmerlich verbluten müssen.

Dies hat eine tägliche Größenordnung  - sehr geehrte Grüne Hoffnung – der sollten Sie sich ebenso energisch annehmen.

Da könnte ich mitmachen.

NOTA BENE.
Tierschutz lebt auf Dauer nicht von den §§ (und immer wieder noch einen drauf) sondern durch die Akzeptanz der Menschen mit Gefühl und Achtung für die Kreatur.

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