Vergabepraxis in der VG Thalfang (2)

| 27. Juli 2006 
Schon am 22.Mai wandte sich TachelesRegional gegen die von VG-Bürgermeister Dellwo tolerierte an Korruption grenzende Vergabepraxis in Thalfang. Und in einem jüngst erschienen Kommentar fordert folgerichtig der Trierische Volksfreund eine für alle BürgerInnen transparente und rechtlich einwandfreie Vergabepraxis: "Der Imageschaden, den man in Thalfang befürchtet, ensteht nicht durch die Veröfentlichung des Versuchs, jenseits des Vergaberechtes zu agieren, sondern durch den Versuch selbst, Nur Transparenz und der Verzicht auf unbegründeten Ausschluss der Öfentlichkeit sorgt für Vertrauen und gutes Image - sowohl für die an Vergaben beteiligten Firmen als auch für die vergebenen Politiker." (TV 25.07.06)

Der Versuch mit Hilfes des Staatsanwaltes Kritiker dieser fragwürdigen Praktiken mundtot zu machen, dürfte als gescheitert betrachtet werden. Die Trierer Staatsanwaltschaft lehnt es ab sich von der Thalfanger Verbandsgemeinderatsmehrheit, die außer SPD, CDU auch Teile der F.D.P. und der FREIEN einbezieht, sich als Drohknüppel gegen unliebsame Dissidenten in der Thalfanger Kommunalpolitik mißbrauchen zu lassen.

Jetzt spätestens sollte aber ein Umdenken bei der Thalfanger Vergabepraxis eintreten, ein Umdenken, dass sich auf transparente und mit den BürgerInnen im Dialog gemeinsam erabeitete Kriterien für den Umbau der Regionalschule  Thalfang stützen kann. Aus aktuellen Anlaß geben wir den TachelesRegional - LeserInnen noch einmal die Gelegenheit den TachelesRegional - Leitartikel vom 22.Mai aus dem Archiv heraus zu holen und aktuell zu präsentieren.

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TV-Kommentar vom 25.07.06

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