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WAS IST GEMEINDE ?
Richard Pestemer 
| 13. April 2017 
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Oben und Unten
Ein Essay von Jürgen Maier, Berlin
Jürgen Maier 
| 12. Februar 2016 
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Jürgen Maier, Geschäftsführer des Forums Umwelt und Entwicklung ist ist einer der Hauptakteure des Widerstandes gegen das Freihandelsabkommen TTIP. In seinem vorliegendem „polemischem Essay Oben und Unten“ zeigt er rücksichtslos - er schlüpft dabei aus seinem „Korsett als „Geschäftsführer“ im Auftrage der „Zivilgesellschaft" heraus und lenkt vielmehr als der Bürger Jürgen Maier die Aufmerksamkeit auf das Wesentliche, nämlich auf die Wirtschaftspolitik. Dies im Sinne des Bonmots von Bertholt Brecht, was da lautet „Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral.“ Jürgen Maier will schlicht und ergreifend, dass wir uns wieder grundlegend mit Wirtschaft beschäftigen. Also damit, wo die Voraussetzungen für das „Fressen“ als materielle Grundlage der „Moral" geschaffen werden. Und dies hat natürlich etwas zu tun mit Oben und Unten, will sagen, wer entscheidet, wer was und wie viel zum „Fressen“ bekommt. Jedenfalls, konstatiert Jürgen Maier, dass für diejenigen, die in unserer Gesellschaft unten als Globalisierungsverlierer gelandet sind, die sich mit prekären Arbeitsbedingungen durchschlagen müssen, die abgerutscht sind in die Altersarmut, der moralische Appell der Bundeskanzlerin „Wir schaffen das?“ - nämlich die Integration der Flüchtlinge - als eine Bedrohung empfunden werden muss. Weil dort sofort knallhart die Gegenfrage gestellt wird: „Wer bezahlt das, wenn nicht wir?“, sowie „Bleibt genug für uns zum Fressen? Dieser polemischer Essay weicht diesen Fragestellungen nicht aus, sondern fordert hellsichtig ein, dass wir uns endlich ehrlich machen sollen, wie denn tatsächlich alle Menschen nachhaltig genug zum „Fressen“ erhalten können. Und das hat was mit Wirtschaft zu tun, das hat viel mit Oben und Unten zu tun. [»]

Aktuelles:

Pressemitteilung zum 15 Regionalen Klimagipfel Trier

Pressemitteilung zum 15. regionalen Klimagipfel: Solidarische Landwirtschaft – Chancen und Herausforderungen Unter diesem Titel fand der diesjährige regionale Klimagipfel der Lokalen Agenda 21 Trier in Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung, Transition Trier und der Volkshochschule Trier am 30.06.2017 in den Räumlichkeiten der VHS statt. Rund 30 Interessierte setzten sich zunächst mit dem Thema „solidarische Landwirtschaft“ (Solawi) auseinander. In einer solidarischen Landwirtschaft bilden Landwirte einerseits und Unterstützer andererseits eine Wirtschaftsgemeinschaft, die sich gemeinsam die Kosten, aber vor allem auch den Ertrag eines Hofs teilt. Die Zusammenarbeit beinhaltet Organisation in der Auswahl der zu pflanzenden Produkte, die Bedarfsplanung und die dafür anfallenden Kosten. So wird das angebaut, was die Gemeinschaft benötigt, es wird weniger weggeworfen und die Produkte sind günstig. Zugleich werden die Landwirte entlastet und die Gemeinschaft kann sich über hochwertige Lebensmittel direkt aus der Region freuen! Der Klimagipfel hat es sich zum Ziel gesetzt, Ideen zu finden, wie die Landwirtschaft in der Region Trier solidarischer gestaltet werden kann. Dafür stellte Klaus Strüber (Netzwerk Solidarische Landwirtschaft), die weltweite Entwicklung sowie Chancen und Herausforderungen einer solchen Form der Landwirtschaft dar. Als fachliche Beraterin unterstützte Rebekka Chong, (Solawi-Netzwerk Rheinland-Pfalz und Saarland), den Prozess der Ideenfindung. Im Workshop konnten die Teilnehmer – Vertreter der Stadtverwaltung, des Bauernverbandes Kreis Trier-Saarburg sowie interessierte Bürger zum Thema ihre Ideen einbringen und gemeinsam Ansätze entwickeln, wie in Trier solidarische Landwirtschaften entstehen können. Transition Trier hat mit der Solawi-Gruppe bereits eine kleine solidarische Landwirtschaft in Euren aufgebaut und hofft nun auf Unterstützung – und auf Nachahmer. Interessierte melden sich bei der Lokalen Agenda (info@la21-trier.de) oder direkt bei der Solawi-Gruppe (solawi-trier@posteo.de). Kulinarisch unterstützt wurde die Veranstaltung vom Schönfelderhof und vom Caterer Kombüse 191.

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