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Oben und Unten
Ein Essay von Jürgen Maier, Berlin
Jürgen Maier 
| 12. Februar 2016 
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Jürgen Maier, Geschäftsführer des Forums Umwelt und Entwicklung ist ist einer der Hauptakteure des Widerstandes gegen das Freihandelsabkommen TTIP. In seinem vorliegendem „polemischem Essay Oben und Unten“ zeigt er rücksichtslos - er schlüpft dabei aus seinem „Korsett als „Geschäftsführer“ im Auftrage der „Zivilgesellschaft" heraus und lenkt vielmehr als der Bürger Jürgen Maier die Aufmerksamkeit auf das Wesentliche, nämlich auf die Wirtschaftspolitik. Dies im Sinne des Bonmots von Bertholt Brecht, was da lautet „Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral.“ Jürgen Maier will schlicht und ergreifend, dass wir uns wieder grundlegend mit Wirtschaft beschäftigen. Also damit, wo die Voraussetzungen für das „Fressen“ als materielle Grundlage der „Moral" geschaffen werden. Und dies hat natürlich etwas zu tun mit Oben und Unten, will sagen, wer entscheidet, wer was und wie viel zum „Fressen“ bekommt. Jedenfalls, konstatiert Jürgen Maier, dass für diejenigen, die in unserer Gesellschaft unten als Globalisierungsverlierer gelandet sind, die sich mit prekären Arbeitsbedingungen durchschlagen müssen, die abgerutscht sind in die Altersarmut, der moralische Appell der Bundeskanzlerin „Wir schaffen das?“ - nämlich die Integration der Flüchtlinge - als eine Bedrohung empfunden werden muss. Weil dort sofort knallhart die Gegenfrage gestellt wird: „Wer bezahlt das, wenn nicht wir?“, sowie „Bleibt genug für uns zum Fressen? Dieser polemischer Essay weicht diesen Fragestellungen nicht aus, sondern fordert hellsichtig ein, dass wir uns endlich ehrlich machen sollen, wie denn tatsächlich alle Menschen nachhaltig genug zum „Fressen“ erhalten können. Und das hat was mit Wirtschaft zu tun, das hat viel mit Oben und Unten zu tun. [»]

Aktuelles:

Im NPD-Archiv geschmöckert: "NPD gratuliert Trump zur Präsidentschaft"

Ein sehr bemerkenswerte Gratulation der NPD zur Wahl von TRUMP. Hier wird unverhohlen begrüßt, dass TRUMP massiv gegen die weltweite "Elendsmigration" vorgeht, die USA abschotten will und den Ausgleich mit PUTIN begrüßt. Die NPD bersteht sich als Bündnispartner von TRUMP gegen die Globalisierung. Was die NPD noch nicht sieht ist, dass TRUMP vehement die Siedlungspolitik der rechtskonservativen Regierung in Israel unterstützt. Aber da könnte die NPD zusammen mit der AfD sich noch als sehr lernfähig erweisen. Wenn Juden auch zum Nationalismus bereit sind, sogar zum National-Sizialismus, dann wäre doch alles in Ordnung im Kampf gegen den Islam als gemeinsam Weltfeind. Gleichwohl dies schon einiger ideologischer Klimmzüge bedarf. Aber auch im linksextremen Spektrum hat TRUMP als "Globalisierungsgegner" wie bei Resten der DKP und der Gruppe Arbeiterfotografie seine "Unterstützer". Da TRUMP gegen die Washington-Freihabdelseliten. Alles schon mal dagegewesen als Hitler-Stalin-Pakt, damals als große Tragödie für alle Linken, heute hoffentlich nur als kurzfristige Farce. Ermutigend hingrgrn ist, dass weltweit und vor allem in den USA sich eine internatinale Widersrandsbewegung gegen TRUMP und alle seine weltweiten Anhänger zusammenfindet. Und wie sagte Michael Moore, einer der wenigen Lnken, der hellsichtig den Sieg von TRUMP voraussagte bei einer Demo am zweiten Tag der TRUMP-Tragödie. "Es wird von der Washington Post geschlagzeilt,TRUMP habe die Macht übernommen. Nein, die Macht, das sind wir hier!" Recht soll er bekommen, unser Michael Moore. Ergo: der globale Kampf um den Erhalt und Ausbau der Demokratie hat unweigerlich begonnen. Venceremos!

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